Rosacea

Unter Rosacea versteht man eine entzündliche Erkrankung der Haut, die sich durch feine Äderchen und eine gerötete Haut im Gesicht auszeichnet. Häufig können auch Knötchen und Eiterpickel auftreten. Eine knotige Verdickung der Nase ist ebenfalls möglich. Bei Rosacea können darüber hinaus auch die Augen betroffen sein, die Rötungen treten aber besonders auf der Stirn, den Wangen, der Nase und dem Kinn auf.
Die Erkrankung ist bei Erwachsenen sehr häufig, allerdings sind die Symptome bei Männern deutlich stärker ausgeprägt. Wie diese Hauterkrankung entsteht oder wodurch sie ausgelöst wird, konnte bislang nicht eindeutig geklärt werden. Genetische und alltägliche Einflüsse können eine Rolle spielen. Es wird eine überhöhte Reaktion des Immunsystems (ähnlich wie bei einer Allergie) angenommen, die die Entzündungen in der Haut auslöst. Die Rosacea lässt sich anhand ihres Auftretens in verschiedene Grade einteilen, die die jeweilige Behandlungsmöglichkeit bedingt.
Sind die Symptome nicht so stark ausgeprägt (erster und zweiter Grad) bietet sich die Behandlung mit metronidazolhaltigen Cremes an. Die ersten Anzeichen können bereits mit ph-neutralen Salben behandelt und gepflegt werden, um die empfindliche Haut zu schonen. Bei einer fortgeschrittenen Rosacea-Erkrankung können Antibiotika und andere pharmazeutische Mittel zum Einsatz kommen. Eine Behandlung von Gefäßerweiterungen bietet sich eine Therapie mit Blitzlampen (IPL) an. Eine Verdickung der Nase kann jedoch nur operativ behandelt werden.

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