Keloid

Keloide sind gutartige Geschwülste der Haut, die hauptsächlich an Brust, Rücken und Schultern auftreten. Diese können entstehen, wenn nach Verletzungen oder Operationen die Wundheilung gestört wird. Keloide können auch spontan auftreten. Die Bildung dieser gutartigen Tumore nennt sich Keloidose und ihre Entstehung lässt sich genetisch erklären. Keloide können sich durch die Überproduktion der Zellen auch auf gesundes Gewebe ausbreiten. Die Geschwülste können dabei unterschiedlich verfärbt sein (zartrosa bis dunkelrot) und rufen meist kaum Beschwerden hervor. In manchen Fällen sind die Keloide berührungsempfindlich oder lösen Juckreiz aus. Darüber hinaus können sie groß und ästhetisch unangenehm werden. Um ein Keloid zu behandeln, bieten sich verschiedene Methoden an. Da jeder Hauttyp anders ist und unterschiedlich reagiert, wird die jeweilige Therapiemethode stets individuell angepasst.
Zu den Therapiemöglichkeiten zählen unter anderem die Kortisonsinjektion oder aber auch eine Behandlung mit unterschiedlichen Lasersystemen. Bei starker Keloid-Bildung kann das überschüssige Gewebe chirurgisch entfernt werden. Damit es nicht zu einer erneuten Hypertrophie kommt, wird im Anschluss eine kombinierte Behandlung mit anderen Therapien durchgeführt. Bewährt hat sich beispielsweise die Behandlung mit der Cryoshape-Nadel, die es erleichtert, den gutartigen Tumor zu durchdringen. Während das umliegende, gesunde Gewebe betäubt wird, wird das Keloid eingefroren. Genauere Informationen über diese Methode und alternative Behandlungsmöglichkeiten erhalten Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch.

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